20.02.26 FDP steht zu den Erkenntnissen des SWD-Aufsichtsrates

Der FDP- Kreisverband Delmenhorst steht zu den Erkenntnissen des SWD-Aufsichtsrates, den Beschluss über den Bau eines neuen Trinkwasserwerkes auf den Graftwiesen fallen zulassen. „Wir haben kompetente und entscheidungssichere Mitglieder in den Aufsichtsrat der Stadtwerke entsandt, die auch die Risiken eines zu hohen Wasserpreises für den Delmenhorster Bürger einschätzen und auch abzuwenden in der Lage sind“, so der FDP-Kreischef Claus Hübscher wörtlich. Die FDP widerspricht damit den Äußerungen des SPD-Ortsvereines Deichhorst verhement, dass hier im Eifer eines blinden Vertrauens und ohne eigene Parteimeinung dem Urteil der Stadwerkefunktionäre gefolgt wird. Die FDP Delmenhorst hatte dieses Thema schon längere Zeit auf der Agenda und mit zunehmenden aktuellen Fakten und Berechnungen vom Beschluss eines neuen Trinkwasserwerkes Abstand genommen. Der letzte Hinweis der Wettbewerbsabteilung im Wirtschaftsministerium, dass zu hohe Trinkwasserpreise über den allgemeinen Haushalt der Stadt ausgeglichen werden müssen und dieses prognostiziert bis zu 6 Mio. Euro pro Jahr betragen könnte, müsste auch den letzten Zweifler zur Einsicht kommen lassen. Die FDP weist darauf hin, dass der SWD -Aufsichtsrat vom SPD- Oberbürgermeisterkandidaten Alexander Mittag geführt wird und die SWD-Gesellschafterversammlung von dem SPD-Unterbezirksvorstand Dr. Lars Konukiewitz mitgeführt wird. Wenn solchen wichtigen Personen nicht mal ein Mindestmaß an Vertrauen aus der eigenen Partei entgegengebracht wird, was sollen denn dann die Delmenhorster Bürger über diese Personen denken, wenn es am 13.September 2026 um den Oberbürgermeisterposten geht. Eine Partei die ihrem eigenen Kandidaten nicht mal zutraut, richtige Entscheidungen in den Stadtwerken zu treffen, kann unmöglich um das Vertrauen für eine ganz Stadt werben. Vielleicht ist es auch mal wieder nur der übliche Widerstand aus einem Ortsverein, dem sollte die SPD in ihrer Gesamtheit aber widerstehen können. Für die FDP kann hier nur der Schutz des Steuerzahlers und des Delmenhorster Wasserverbrauchers im Vordergrund stehen und nicht die kleinkrämerischen Einwände lokaler Individualisten. Für die FDP wurde schon zu lange abgewartet und weiterhin viel Geld in Planungsvorhaben und Pilotprojekte verbrannt. „Dieses muss jetzt auf der Sonderratssitzung am 19.03.2026 endgültig beendet werden und nicht weiterhin gutes Steuergeld dem bisherigen schlechten nach geschickt werden!“, so der FDP-Chef Claus Hübscher abschließend.

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