Am heutigen Mittwoch, 18.03.2026, steht das Thema „Ehrenamt“ mit mehrfachen Beschlussanträgen auf der Tagesordnung des Fachausschusses „Soziales und Gesundheit“. Die FDP-Fraktion hatte bereits am 13.04.2024 gemeinsam mit der CDU einen Antrag auf eine Änderung des vorhandenen Ehrenamtspasses gestellt. Dieser Pass ersetzt die niedersachsenweite Ehrenamtscard, die in den meisten Kommunen angewendet wird und an aufwändige bürokratische Voraussetzungen anknüpft sowie den Antragstellern formelle Prüfverfahren vorschreibt. Der Delmenhorster Ehrenamtspass ist weniger bürokratisch und entlastet die Antragsteller weitgehend von Prüfverfahren. Eingebunden in die Ausstellung dieses lokalen Ehrenamtspasses sind neben Stadtverwaltung auch das Diakonische Werk und die Bürgerstiftung. Anliegen des ehemaligen Antrages von FDP und CDU war es, durch mehr konkrete Vorteilsgewährungen die Wirkung des Passes und damit des Ehrenamtes zu steigern. „Wir wollten eine verbesserte einheitliche Belohnung aller Ehrenämtler bewirken, ohne eine zusätzliche Mehrarbeit für die Trägereinrichtungen zu verursachen. Außerdem gibt es eine große Zahl von ehrenamtlicher Arbeit, die nach den Grundsätzen der landesweiten Ehrenamtscard ausgeschlossen werden. Wir wollen keine Ehrenämtler 1. und 2. Klasse!“, so der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jürgen Janßen. Insofern sollte die Beschlussvorlage der Verwaltung noch einmal zur Beratung zurückgestellt werden. Außerdem hält die FDP-Fraktion die weiteren Anträge anderer Fraktionen zur Veränderung der Ehrenamtsbehandlung für obsolet, da mit dem Ursprungsantrag aus 2024 eigentlich alles erwähnt wurde und nunmehr allein die Verwaltung seit längerer Zeit am Zuge ist, einheitliche Bedingungen und vor allem verbesserte Vergünstigungen für das Ehrenamt in Delmenhorst zu schaffen. Der bisherige Delmenhorster Weg sollte beibehalten bleiben. Eine Mehrarbeit für die Trägervereine muss vermieden werden!